SVV vom 16. März geht heute weiter
Vor einer Woche fand sich die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Zossen mal wieder in Dabendorf zu einer Sitzung zusammen, die heute am selben Ort fortgesetzt wird.
Vor einer Woche fand sich die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Zossen mal wieder in Dabendorf zu einer Sitzung zusammen, die heute am selben Ort fortgesetzt wird.
Naja, eigentlich sind ja die Wähler "der Chef" der Mandatsträger in der SVV. Oder waren es am Wahlsonntag beim "Einstellungstest". Inzwischen können die Stadtverordneten selbst über ihr Geschick entscheiden. Beispielsweise auch darüber, ob sie sich eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen gönnen.
Wer glaubte, die Welt der Politik in der kleinen - und eigentlich ganz netten - Stadt Zossen hätte schon die Grenze des Unerträglichen erreicht, der musste sich am 12. Mai bzw. heute in der Lokalpresse eines Besseren belehren lassen.
Bereits vergangenen Mittwoch tagte im Saal der Sporthalle in Dabendorf die Stadtverordnetenversammlung unserer Stadt. Die Fraktion Plan B hatte eine Sondersitzung beantragt, um die Zukunft der Kinderbetreuung in der Kommune zu diskutieren.
Auf ihrer letzten Sitzung hatten die Stadtverordneten unter anderem auch über die Zulassung eines Einwohnerantrages und direkt im Anschluss auch über dessen Inhalt abzustimmen. Eine Bürgerinitiative aus Zossen hatte nahezu eineinhalbtausend Unterschriften zusammen getragen, mit denen sie den Stadtverordneten signalisieren wollten, wie groß doch die Zustimmung der Bürger für ihr Anliegen sei
Die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Freitag den 13.11.2009 musste leider mangels Beschlussfähigkeit ausfallen und vertagt werden. Dies führte nicht überall zu Verständnis und dafür zu Kritik.
Bei der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung von Zossen ist es zum Eklat gekommen. Die Amtsleiter der Stadtverwaltung von Zossen kündigten an, bis auf weiteres jeder Sitzung des Gremiums fern zu bleiben, bis sich das Verhalten der Stadtverordneten und der Umgang miteinander wieder in "normalen" Bahnen verlaufe.
Etliche Monate, nein inzwischen sind es ja auch schon Jahre, warten nun die Eltern und zukünftigen Eltern von Kindern im Wünsdorfer Einzugsbereich auf die Bereitstellung von zusätzlichen Plätzen in der Kinder-Tagesbetreuung. Dem ewigen Hin-und-Her sollte nun durch einen Kompromiss - der in der Sommerpause erarbeitet wurde - endlich ein Ende bereitet worden. Das ist allerdings gescheitert und die Kinder dürfen weiter darunter leiden.
Die letzten Bauarbeiten an der Oberschule in Wünsdorf sind noch nicht lange her.. nach wie vor werden weitere Räumlichkeiten benötigt. Hier soll ein Erweiterungsbau Abhilfe schaffen