Neulich an einer Grundschule… [Gastblog]

by admin on 28. September 2010

jugendliche Überbleibsel bei Grundschule Wünsdorf

jugendliche Überbleibsel bei Grundschule Wünsdorf

… war ich wieder einmal geschockt über den desolaten Zustand unserer Jugend. Nicht nur dass man sich an der Waldstädter Grundschule von Jugendlichen beim joggen vollmisten anpöbeln lassen muss, nein Sie lungern an der Grundschule auch rum und machen genau das was wir, die Eltern, versuchen den Kindern nicht vorzuleben.

Sie verunreinigen den Vorplatz und den Treppenabsatz, grölen rum, pöbeln jeden an der vorbeikommt und nicht ins Weltbild passt. Ergo, Ignoranz, Arroganz, Egoismus und Intoleranz sind hier die gelebten Tugenden. Was ist mit den gegenteiligen Tugenden? Na klar können Sie gern mal einen Trinken. Haben wir ja sicherlich auch das eine oder andere Mal gemacht, aber muss es denn unbedingt vor einer Grundschule sein. Ich beobachtete Passanten beim spazieren gehen. Die einen hielten an und schüttelten den Kopf, Andere betrachteten die Verwüstung der Treppe kopfschüttelnd im Vorbeigehen.

Unrat der Jugendlichen (Detailbild)

Unrat der Jugendlichen (Detailbild)

Ist da nicht die Zossener Politik gefragt. Kann man da nichts machen? Ein Sicherheitsdienst für einen Bauzaun an der Baustelle der neuen KiTa leistet man sich doch auch. Warum nicht für eine Schule?
Fragen die vielleicht bei der nächsten Ortsbeiratsitzung oder der Stadtverordnetenversammlung thematisiert werden könnten, wenn Sie denn mal von Bürgern gestellt und aber auch von ALLEN Politikern gehört werden.

Gastbeitrag (inklusive Fotos) von Manuel Domann

38 Responses to “Neulich an einer Grundschule… [Gastblog]”

  • Thomas Böhm sagt:

    Lieber Herr Dormann, wer sagt Ihnen denn, dass die Sicherheitsfirma für den Bauzaun um das Kita Gelände von der Stadt bezahlt wird? In der Bauphase sind wohl die Baufirmen für die Sicherung ihrer Arbeitsgeräte und des Materials zuständig. Also immer erst Kopf einschalten. Wegen der Jugendlichen auch gleich wieder nach der Stadt zu rufen und was denn die Verwaltung tun könnte, ist so armseelig. Wie wäre es mit einem Aufruf an die Eltern dieser Jugendlichen, ihren Kindern etwas mehr Respekt und Benehmen beizubringen? Hier hat keine Frau Schreiber und die Stadtverwaltung versagt, hier versagen die Elternhäuser basta!
    Thomas Böhm

  • Manuel Domann sagt:

    Hallo Herr Böhm,

    zunächst einmal heiße ich Domann. Dann war es mir ja shcon fast klar…, dass Sie mal wieder los bellen. Da hat die Community sicher auch schon drauf gewartet. Ich habe nicht Frau schreiber die Schuld gegeben. ich wollte lediglich auf die sich langsam zuspitzenden Umstände hinweisen…. und darauf, dass die Stadt da ruhig mal tätig werden könnte, schließlich ist sie für ORDNUNG und SICHERHEIT im Stadt/Gemeindegebiet zuständig.

    Ja Herr Böhm, Sie haben recht, dass die beteiligten Firmen für die Sicherung zuständig sind, aber die Stadt als Bauherr ist für die Sicherheit auf der Baustelle verantwortlich. letzten Endes geht das alles Hand in Hand. Lesen Sie dazu gern mal die Brbg BaustellV. Und alles in einem bezahlt es die Stadt schon mit…. egal, wie dem auch sei… Sie hätten anstatt mal wieder gleich los zu bellen doch lieber sagen können… “Herr Domann, da haben Sie recht ich werde eine solche Frage mal formulieren und in PLAN B oder sogar die SSV rein tragen.

    Aber “bellen” Sie doch weiter anstatt etwas zu tun …. Kontra geben ist ja auch mehr Ihr Ding. Schade, dass Sie dieses energische Handeln nicht nützlich einsetzen können….

    Liebe und hoffnungsvolle Grüße

    Manuel Domann

  • Dabendorfer sagt:

    Da ist er wieder, der Herr Böhm sehr zuverlässig, mit seinem “pawlowsche Beißreflex”

    Um aber nochmal auf das Thema zurück zu kommen, es ist ja nicht nur vor der Grundschule dieses Problem zu beobachten, auch in Zossen vor dem ehem. Rewe-Markt, tummeln sich Kinder und Jugendliche und probieren das Alkoholische Sortiment durch.
    Die Polizei die ich darauf ansprach, zuckte mit den Schultern und sagte: “sie könne nicht immer vor diesen Markt stehen”

    Aber was kann man dagegen unternehmen?
    Ein abwälzen auf die Elternhäuser „ ala Böhm“, ist zwar einfach und politisch Korrekt aber meist haben die Eltern ja ähnliche Probleme und sowieso keinen Einfluss auf die Halberwachsenen Kinder.

    Mein Vorschlag zur Lösung des Problems wäre die Ordnungsämter von der lästigen Strafzettel „SCHREIBEREI“ (nicht gleich losbellen Herr Böhm) abzukommandieren und sie in diese “Problemzonen” zu schicken.
    Die erste Frage stellt sich doch schon in der Beschaffung der Alkoholischen Getränke, hier könnte das Ordnungsamt durchgreifen und Ordnungswidrigkeiten aufnehmen.
    Das würde aber bedeuten das die “Strafzettelschreiber” aus ihren dunklen Ecken rauskommen müssten und aktiv Präsens zeigen müssen.
    Schade es könnte so einfach sein aber es ist besser jemanden einen Strafzettel ans Auto zu kleben, weil man kurz zur Post rein muss, um ein Paket abzugeben, will man dann mit dem Verantwortlichen reden ist er schon lange wieder in irgendeinen Hauseingang verschwunden.

    Der Dabendorfer

  • Manuel Domann sagt:

    Das wäre aber ganz schön gefährlich für die Strafzettelschreiber … zumindest gefährlicher als das von Ihnen erwähnte. Aber nach der Polizeireform … werden sie wahrscheinlich eh nicht umhin kommen dies zu machen….

    Naja aber warten wir mal ab vielleicht hat ja Herr Böhm auch mal sinnvolle Ideen und kann diese durch Plan B auf den Weg bringen. Schließlich ist ja auch bald BM Wahl …. na mal schauen was die Partei da so aus dem Kästchen holt ….

    Zurück zum Thema. Es ist schon traurig, dass manche Eltern keine Handhabe mehr haben und selbst nur noch eine Art von vegetativen Leben führen.

    Traurig, dass Alkohol die bestimmenden Elemente vieler Familien geworden sind …. hat Zossen eigentlich Streetworker?

    Wäre vielleicht auch eine Möglichkeit auf diese Situation einzuwirken … naja mal schauen…

    Gruß

    Manuel Domann

  • Thomas Böhm sagt:

    Lieber Herr Do mann, Zossen hat Streetworker und die BM Wahl hat doch nichts mit der Wählerinitiative Plan B (KEINE PARTEI) zu tun, der ich angehöre.
    Hier findet eine Personenwahl zwischen Frau Schreiber und Herrn Preuß statt und deren persönlichen Vorstellungen für die Zukunft von Zossen steht zur Wahl.
    Thomas Böhm

  • Martin sagt:

    Ich möchte darum bitten, die persönliche Debatte (oder gar den Wahlkampf) zu beenden und mit weiteren Kommentaren auf das Kernthema zurück zu komme, was meines Erachtens zu wichtig ist, als dass man es mit persönlichen Zankereien verwässern dürfte.

  • i.A. sagt:

    Herr Böhm, Zossen hat keine Streetworker, sondern ab 16.8.2010 einen halben. Der neu eingestellte Mitarbeiter (siehe Stadtblatt) muss sich nämlich teilen; in Schulsozialarbeit an Grundschulen und in mobile Jugendarbeit – und das wohlgemerkt nur im OT Zossen. Also, erst richtig informieren.

  • Martin sagt:

    inhaltlich: Naja, .. auch wenn ich mir selbst unter einem Streetworker etwas anderes vorstelle, so ist doch ein halber Streetworker besser, als gar keiner. Somit kann auch die aufgestellte Behauptung damit nicht widerlegt werden. Ein einfacher Hinweis – ohne persönlichen Angriff – auf die genaue Konstellation hätte durchaus gereicht.

    administrativ: Übrigens wäre es nett, wenn Kommentatoren den “A.. in der Hose” hätten, einen Namen (oder wenigstens Nickname) zu nennen, der sie eindeutig kennzeichnet. Einen Eintrag unter “i.A.” werde ich zukünftig nicht mehr veröffentlichen, da sonst die Gefahr besteht, dass im Kontext Kommentare versehentlich einer dritten Person zugeordnet werden, die damit gar nichts zu tun hat. Vielen Dank für Beachtung.

  • A. sagt:

    Hallo,

    für junge Familien gibt es ja mittlerweile gute UNterstützung in Form der Familienpaten Teltow Fläming. Das ist mal eine wirklich sinnvolle Alternative, auch wenn sie evtl. noch nicht so genutzt werden, wie sie könnten.
    Auch die regelmäßige Sozialberatung des Betreuungsvereins in Wünsdorf und Zossen ist ein sinnvolles Angebot.
    Die Probelmatik älterer Kinder liegt vor allem auch darin begründet, dass sie nicht optimal gefördert werden und Verantwortlichkeiten lernen. Da wäre eine gute Ausstattung der Schulen und Sportvereine eine Grundvoraussetzung. Genauso wie die Pläne der Skaterbahn, die bis September fertig sein sollte (soweit ich mich erinnere).
    Man könnte viel vorbeugen in der Jugend, sowohl bei Eltern als auch bei Kindern.

    gruß ariane

  • Thomas Böhm sagt:

    Vielleicht ist i.A. ja das Kürzel für im Auftrag von???? (SPD/LINKE/VuB) Aber mit dem A. in H. haben Sie, lieber Martin, mal wieder genau des Pudel`s Kern getroffen.
    Thomas Böhm aus Neuhof

  • Frank N. sagt:

    Mal etwas Luft aus der Sache zu nehmen:
    wäre es nicht Schlauer sich mal an einen Tisch zu setzen und von Zossener zu Zossener zu reden…
    Immerhin sitzen wir doch in einem Boot.

  • Frank N. sagt:

    Ein Gespräch unter … Augen kann auch mal etwas positives bewirken…

  • Detlef Vohsbeck sagt:

    Die Treppe an der Grundschule in Wünsdorf ist nun, zumindest zum Teil, abgerissen und das verbliebene Bauwerk durch einen Bauzaun abgesperrt.
    Eine Verunreinigung und Verwüstung des Treppenabsatzes durch Jugendliche dürfte jetzt nur noch schwer möglich sein.
    Ist das Problem aber damit im Sinne von Herrn Domann behoben worden?

  • Manuel Domann sagt:

    Ja und kurioser Weise ist sogar noch die defekte Scheibe die seit Ewigkeit zerbrochen war ersetzt worden…. Zufall???…

    Schön ist, dass die Schule jetzt ein Fußweg besitzt. Jetzt muss nur noch die Treppe Anschluss an den selbigen finden. Nun bin ich mal gespannt ob die Treppe diesmal WINTERFREUNDLICH gefliest wird.

  • Detlef Vohsbeck sagt:

    Erläuterung für Herrn Domann: Es ist nicht geplant einen Anschluss der Treppe an den Fußweg herzustellen. Geplant ist, die Treppe komplett zu entfernen und dort eine Feuertreppe anzubringen (mit Anschluss an den Fußweg), damit der bisherige Hauptein-/ausgang nur noch als Fluchtweg genutzt wird. Der straßenseitige (Haupt)Eingang wurde von der Stadtverwaltung als Sicherheitsproblem eingestuft.
    Dafür soll in Zukunft noch eine Planung über die Neugestaltung einer Haupteingangsseite (vom Schulhof oder von der Martin-Luther-Str. erfolgen.
    Die Treppe ist übrigens, wie ich gestern erfahren habe, nicht absichtlich abgerissen worden. Beim erforderlichen Rückbau der ersten zwei Stufen für den Gehwegbau, ist ganz plötzlich und unerwartet die Treppe zusammengefallen, da die Stufen nur “in Sand gelegt” waren und es an einem soliden Unterbau fehlte.

  • Manuel Domann sagt:

    Ist ja auch sinnvoll …. ich merke da beschäftigt sich jemand mehr als ich … danke Herr Vohsbeck für die aufklärenden Infos … vielleicht hätte ich mich da anderweitig Infos einholen können. Kommt Zeit, kommt Rat.

    Leider habe ich nicht die Gelegenheit so oft an Sitzungen von Ausschüssen und Versammlungen teilzunehmen, weshalb einige Infos an mir vorbei gehen….. Deswegen habe ich Fehler die damals begangen worden sind angesprochen … dass dort schon Lösungen beschlossen worden ist an mir vorbei gegangen. Dafür entschuldige ich mich.

    Gruß

    Manuel Domann

  • Frank N. sagt:

    Nur ist es doch sehr seltsam mehrere Jugendliche(über 16)
    beim Abholen der Kids von der Kita zu sehen die Ballspielend(gegen die Schultreppe)zu sehen(mit Bierflasche in der Hand) ,sich Pöbelein ausgesetzt zu sehen.
    Wäre es nicht die Aufgabe von den B Planern mal hier für Ordnung zu sorgen….(ach ja ,sind ja nur Schreiberlinge) man könnte ja mal für Klän ung sorgen

  • Frank N. sagt:

    Oder kann man hier nur etwas bewirken wenn man einer Partei angehört. MFG Frank N.

  • Thomas Böhm sagt:

    Lieber Fran N
    Selbstjustiz ist in der Bundesrepublik Deutschland leider unter Strafe gestellt.
    Aber nascheinend sind sie ein kleiner Angsthase nach dem Motto “Geh du hin und laß mich hinter den Baum!” Soviel zu Zivilcourage

  • Frank N. sagt:

    Nee.. schon klar, nen anderen Kommentar hätte man von “Ihnen” wohl kaum erwarten können.
    Nur weiter so,vielleicht ist ja bald ein Posten Im Rathaus drin..

  • Martin sagt:

    Jetzt ist es wieder mal an mir…. Ich bitte darum, wieder zum Kernthema zurück zu kehren und den persönlichen Kleinkrieg zu beenden.

    Eigentlich ärgert mich das dieses Mal doppelt. Denn nicht nur, dass mal wieder “die guten Sitten” leiden, sondern das Thema brennt mir persönlich auf dem Herzen und ich hätte mir mehr Substanz in der Diskussion gewünscht. Ich finde es unmöglich, wie stark doch die Duldung und Förderung von Alkoholismus innerhalb der Gesellschaft und besonders auch innerhalb von Zossen ist…
    Schade, dass es anscheinend nur mich so richtig anwiedert…

  • Detlef Vohsbeck sagt:

    Mal nicht gleich den Teufel an die Wand malen, lieber Frank N.

  • Martin sagt:

    ich weise noch einmal darauf hin, dass ich bei weiteren Kommentaren eine Rückkehr zum eigentlichen Thema erwarte. Ich musste gerade sechs (!) Kommentare in den Papierkorb schieben, weil erst mein Hinweis einfach nicht beachtet wurde und dann die späte Stunde des Verfassens wohl dazu verleitete, das eigene Kommentar nochmals zu kommentieren…. Ohne jegliche Substanz in Bezug auf das Thema… alles vom gleichen Verfasser..

  • Marco Kerbs sagt:

    Ich habe lange zu diesem Thema geschwiegen.

    Diese Probleme gibt es nicht nur in Wünsdorf,
    sondern im gesamtem Stadtgebiet (zB. Nahkauf Zossen).
    Und ich muss sogar zugeben, dass ein Herr Böhm ein klein wenig recht hat (aber wirklich nur ein klein wenig).
    Sicherlich sind in erster Linie die Elternhäuser in der Pflicht (solange es sich um Minderjährige handelt).
    Aber auch die Stadt hat die Pflicht seine Bürger und Anlagen zu schützen.
    Dies ist originäre Aufgabe eines Ordnungsamtes!

    Wenn man als Stadt eine Techno-Disco (Block 404) in der Nähe einer Grundschule duldet, obwohl man allgemein mit Techno Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung bringt,fehlt mir hier das Verständnis!

    Spätestens nach den Beschwerden der anliegenden Bewohnern und den angesagten Razzien der Polizei hätte man reagieren sollen.

    Das Gleiche gilt auch für den Parkplatz am Nahkauf in Zossen.

    Kontrollen des Ordnungsamtes mit Ausweiskontrolle würde hier bestimmt schon in Kürze greifen. Sicherlich ist es illusorisch zu denken, dass das Problem damit aus dem Stadtgebiet verbannt wäre. Aber bei kontinuierlichen Kontrollen könnte man das Problem eindämmen.

  • Thomas Böhm sagt:

    Lieber Herr Kerbs,
    das Problem Nahkauf Zossen ist vom Ordnungsamt Zossen überhaupt nicht zu lösen, da es sich bei dem gesamten Gelände (Parkplatz/Durchgang)um PRIVAT Besitz und NICHT um öffentliches Strassenland handelt. Hier kann nur der Eigentümer die POLIZEI rufen und Anzeige wegen Hausfriedensbruch stellen, wenn er bereits im Vorfeld ein Hausverbot ausgesprochen hat.
    Der zweite Punkt Block 404 in der Nähe einer Grundschule. Meines bescheidenen Wissens beginnen derartige Parties erst gegen 21 Uhr an einem Freitag oder Samstag. Um diese Zeit sind selbst die längsten “Nachsitzer” Schülerinnen und Schüler doch wohl bereits wieder zu Hause. Es muß, nach unseren Gesetzen her, diese Art von Parties genehmigt werden, wenn die Auflagen erfüllt werden. Werden diese Auflagen NICHT erfüllt und eine erneute Veranstaltung angemeldet, wird diese dann sicher auch nicht genehmigt werden. Dies festzustellen bedarf wieder der Polizei, hier im Zusammenwirken mit dem Ordnungsamt, die diese Verstöße gerichtssicher dokumentieren müssen, um eine Ablehnung auch begründen zu können. Sie können ja gerne ihre SPD Parteikollegen von der Einheitsfront in der SVV auffordern, der Verwaltung mehr Stellen für das Ordnungsamt zu genehmigen, um diesen Problemen etwas besser entgegen wirken zu können. Mit dem jetzigen Personalschlüssel ist dies völlig aussichtslos, dass wissen Sie genauso gut wie ich, aber aus der Opposition heraus läßt es sich gut herummäkeln, ohne selbst Verantwortung zu tragen.

  • Marco Kerbs sagt:

    Sehr geehrter Herr Böhm,

    ich muss feststellen, dass ihr Wissen über die zeitliche Abfolge von Technoparties wirklich gering ist.
    Diese Parties gehen teilweise bis Montag-/Dienstagmorgen.
    Und zu dieser Zeit sind die Schüler unterwegs. … Oder es sind Ferien!

    Ich weiß, wovon ich rede!!!

  • Marco Kerbs sagt:

    Oh…

    habe soeben gesehen, dass der Dabendorfer das Thema Nahkauf schon aufgegriffen hatte.

    Naja, sind ja auch eine Menge Kommentare!!

  • Frank N. sagt:

    Lieber Herr Böhm,
    anscheinend ist Ihnen das Gesetz des unmittelbaren Zwanges (UZWAG)unbekannt,hier nach ist es jeden Bürger erlaubt Personen Festzunehmen bei denen man Straftaten feststellt. Diese müssen Sie natürlich feststellen , beweisen, und anzeigen.
    Diese Möglichkeit steht natürlich auch einem Ordnungsamt auf Privatem Grund zur Verfügung.

  • Thomas Böhm sagt:

    Wenn trinken in der Öffentlichkeit eine Straftat ist, mögen sie Recht haben Herr N aber hier handelt es sich doch wohl höchstens um eine Ordnungswidrigkeit. Man stelle sich nur mal vor, jeder gesetzestreuer Bürger nimmt Falschparker fest………

  • Frank N. sagt:

    Lieber Herr Böhm,
    natürlich bin ich mit Ihnen einer Meinung ,das Falschparken und das Trinken von Alkohol nicht gleich als Straftat gewertet werden sollte, wäre ja auch schlimm wenn man Zossens Jugend gleich im Knast sehen würde.
    Nein ich meinte vielmehr Straftaten wie Sachbeschädigung,Brandstiftung,Helerei und Diebstahl.. und seit kurzen auch Überfälle auf Bahnbedienstete. Bleiben wir mal bei Sachbeschädigung, Grafitti am Nahkauf in Waldstadt und am Bahnhof in Zossen Sachbeschädigungen an Fahrzeugen im gesamten Amtsgebiet,und Diebstahl vo Fahrädern ja sogar Hellowin Kürbisen das umschmeißen von Toilettenhäuschen. Helerei von Drogen am 404,
    Diebstahl von Diesel an abgestellten LKW`s durchschnittene Zollschnüre, Einbrüche in abgestellten LKW`s Einbrüche in PKW`s eingesclagene Fenster…..gut alles Lappalien, abern nun sind wir ja wieder bei den zerbrochen Kacheln der Treppen an der Grundschule glauben sie nun wirklich das ,das so weitergehen kann..?
    Alkohol auf Öffentlichen Plätzen ist zb in Steglitz-Zehlendorf Verboten….währe doch mal ach ws für Zossen ..ODER…FRANK N.

  • Frank N. sagt:

    Ich muss mich mal wieder selbst berichtigen ..,laut der sogenannten Jedermanns Gesetze (UZWAG) ist das Festnehmen von Personen nur Staatlichen Organen vorbehalten(Polizei ,Bundespolizei und Bundeswehr)..
    meinte natürlich das Festhalten..großer Unterschied

  • Martin sagt:

    Alkohol auf Öffentlichen Plätzen ist zb in Steglitz-Zehlendorf Verboten….währe doch mal ach was für Zossen

    Ein solches Ansinnen für Zossen hätte meine volle Unterstützung. Mich graust es jeden Tag, besonders in Wünsdorf, dauernd über die vielen “Alkis” zu stolpern. Und damit meine ich übrigens in den wenigsten Fällen Jugendliche, auch wenn es für die natürlich auch gelten sollte..
    Aber in einer Stadt, die sich nun auch noch im Weinanbau (Vereinsgründung in Zesch) üben will, nachdem auch sonst schon kräftig die Droge Alkohol gefeiert wird… Glaube ich nicht ernsthaft dran

  • Detlef Vohsbeck sagt:

    Welche Wunderwirken versprechen sich die Kommentaroren von einem “Verbot von Alkohol auf öffentlichen Plätzen”? Nur weil ein Problem aus der “Öffentlichkeit” verdrängt wird ist es noch nicht bewältigt. Oder verbietet man auch gleich alkoholisierte Personen?
    Das würde nächstes Jahr ein schönes Weinfest in Zossen, -ohne Alkohol-, vielleicht ausschließlich mit Traubensaft?

  • Thomas Böhm sagt:

    Mit Sicherheit werden wir dieses Problem nicht mal im Ansatz lösen können, so lange der Staat ca. 20% seines Staatshaushaltes aus Suchtsteuern (Alkohol / Sekt / Tabaksteuer)finanziert bekommt. Es ist doch verlogen zu behaupten, man versucht durch tausende von Projekten diese Auswüchse, die durch den Genuss von Alkoholika sprießen, einzudämmen. In einer freiheitlich, demokratischen Grundordnung ist dies nicht möglich. Größte Erfolgsaussichten hätte da nur eine strikte Diktatur mit drakonischen Strafen, aber selbst dann wird es Menschen geben, die sich davon nicht abschrecken lassen. Der Staat, wie er sich uns hier präsentiert, reagiert rein populistisch, immer dann, wenn extreme Exsesse mit Toten zu beklagen sind, besonders dann, wenn es Kinder sind. Ein striktes Verbot der Suchtstoffe kommt den Politikern nicht in den Sinn und somit werden wir weiterhin mit “Schnapsleichen” und angeheiterten bis betrunkenen Jugendlichen in der Öffentlichkeit leben müssen. Die Kette der Ordnung vom Gesetzgeber bis zum Ordnungsamt in der Kommune ist einfach zu “weich” gestrickt und es wird mehr mit dem Finger gedroht, als mit dem Jugendarrest, obwohl die Gesetzeslage eine härtere Gangart hergeben würde. Die Jugendrichterin Heise(t)aus Berlin hatte da schon sehr gute Ansätze, aber eine engagierte Person ist eben zu wenig für die Fülle der Fälle.
    Thomas Böhm

  • Martin sagt:

    Welche Wunderwirken versprechen sich die Kommentatoren von einem “Verbot von Alkohol auf öffentlichen Plätzen”?

    Nun ja, eine Verbannung des Schandbildes aus der Öffentlichkeit hätte zwei angenehme Effekte. 1.) Wenn alkoholisierte Personen/Alkohol konsumierende Personen sich nicht in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen, wenn sie ihrem Genuss (Sucht) nachgehen, läuft die Öffentlichkeit nicht mehr so häufig Gefahr, dadurch – in welcher Weise auch immer – Belästigt zu werden. 2.) Der viel wichtigere Grund wäre, die Kinder und Jugendlichen nicht mehr im Alltag ständig mit ansehen zu müssen, wie selbstverständlich der Konsum von Drogen ist. Ein erster Schritt, um den Konsum von Alkohol einzudämmen. Allerdings nur ein kleines Puzzleteile in einem möglichen Gesamtkonzept gegen Drogen und speziell Alkohol.

    Das würde nächstes Jahr ein schönes Weinfest in Zossen, -ohne Alkohol-, vielleicht ausschließlich mit Traubensaft?

    Genau dieses Fest und dessen Name ist eines der vielen Beispiele, das ich bereits in meinem letzten Beitrag ansprach. Wenn wir schon die Rebe feiern müssen, warum dann nicht mit einem “Traubenfest” bei Traubensaft? Ich fänd’ es besser… aber damit bin ich allein, das weiß ich. ;-)

  • Detlef Vohsbeck sagt:

    Nun ja, der Anblick im Alltag, wie selbstverständlich der Konsum von der Droge Alkohol ist, bleibt den Kindern und Jugendlichen wohl auch dann nicht erspart, weil ja im privaten Rahmen (und der ist im häuslichen Umfeld für Kinder deutlich ausschlaggebender) keine Einschränkung stattfindet.
    Vorbilder suchen sich Kinder und Jugendliche wohl selten aus alkoholisierten Personen auf der Strasse aus, sondern aus dem alltäglichen Umfeld – also zuhause, Schule, Sport. Und dort finden ja auch Geselligkeiten und Feierlichkeiten statt, bei denen ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol wohl nicht zwingend vorgelebt wird.
    Natürlich war von den hier Schreibenden noch niemals jemand betrunken, weil das ja jeder unter Kontrolle hat und weiss, wieviel er verträgt. ;-)
    Ich habe da meine Bedenken, ob umfangreichere Verbote und strengere Strafen (“wegsperren”), zu einer Lösung dieses Problems führen können.
    Sicher kann man, wie Herr Böhm hier, nach dem Staat rufen und ihm und der Gesellschaft die Schuld geben. In einer “freiheitlich demokratischen Grundordnung” hat jeder Einzelne auch eine gewisse Grund-Verantwortung. Und durch das eigene Handeln bestimmt man selber diese Gesellschaft ja mit, ist Teil von ihr. Soziale Projekte und Aufklärung scheinen mir da wesentlich sinnvoller zu sein.

  • A. Kaiser sagt:

    Herr Böhm irrt, wenn er dem Staat den schwarzen Peter für die Suchtsteuern zu schieben möchte. Die Gemeindesteuern setzen sich neben der Gewerbesteuer genau aus diesen Steuereinahmen zusammen: Vergnügungssteuer, Schankerlaubnissteuer und Getränkesteuer. Hinzu kommen Hundesteuer sowie Jagd- und Fischereisteuer. Während von der Gewerbesteuer ein Teil als Umlage an den Bund und Länder abgeführt werden müssen, kann sich die anderen Steuern die Gemeinde allein in die Tasche stecken.Natürlich wissen alle, dass über die Umsatzsteuern für Alkohol usw. erhebliche Einnahmen in die Kasse kommen. Das betrifft auch andere “Suchtsteuern”, wie z.B. die “Spielsuchteinnahmen” z.B. aus den “Spielhöllen”, von denen wir allein in Stadt Zossen schon zwei haben. Wer alles davon profitiert weiß Herr Böhm bestimmt.
    Die Politik kann natürlich was machen. Neben Verboten, die nicht immer sinnvoll sind, z.B. Schwerpunkte setzen. Wenn in einer Kommune die kulturellen Höhepunkte in Festen bestehen (Fest der Vereine, Weinfest, Dorffeste, neuerdings Oktoberfest), die von der Stadt auf der Internetseite beworben werden, während Bildungsveranstaltungen dort nicht vorkommen, dann läuft hier was falsch. Das erinnert an “Brot und Spiele”. Jungen Leuten wird falsches durch die Autoritäten der Stadt vorgelebt. Wenn ein Weinfest zum Rummel mit Besäufnis verkommt, dann spricht es viele nicht mehr an.

  • Martin sagt:

    Nur kurz administrativ: Bitte nicht weiter ins Steuerthema abgleiten… Das verwässert den Kern des eigentlichen Themas zu sehr.
    Danke

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