Die Wanderung führt durch eine reich strukturierte und wertvolle Landschaft. Nach den damaligen Maßstäben einer modernen Landwirtschaft ließ der Dahlewitzer Rittergutsbesitzer Carl Magnus von Zülow 1802 den Grenzgraben bauen. Dieser Entwässerungsgraben wurde später in Zülowgraben umbenannt und gab der Landschaft ihren Namen. Zunächst diente der Kanal als Torftransportweg von Dahlewitz in Richtung Berlin. Zugleich wurde damit eine landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes möglich.
Im Rahmen des Airportbaus BBI stellt die Aufwertung der Zülowniederung das größte Einzelprojekt bei den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen südlich von Berlin dar. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen werden die Lebensbedingungen für Flora und Fauna spürbar verbessert. Der Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. wird u. a. einen Einblick in die artenreiche Flora und Fauna geben und über die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen informieren.
Am westlichen Rand der Zülowniederung beginnt die Glienicker Hochfläche, die ebenfalls ein Ziel der Wanderung ist. Der Glienicker Weinberg überragt als Einzelberg das gering bewegte Plateau um bis zu 35 m. Zugleich zeugt der Name von einer Jahrhunderte alten Tradition des Weinbaus in Brandenburg.
Geplant ist auch ein Zwischenstopp am Gewerbegebiet Dabendorf Nord. Hier gibt es erfrischende Getränke und Kaffee. Die Wanderung findet am 08. Mai 2010 statt. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Brückenpfeiler / Widerlager an der Straße zwischen Dabendorf und Glienick. Die Länge: Ca. 12 km, die Zeit: 4 h
Veranstalter:
Bürgerinitiative für eine Bahnquerung in der Ortsmitte Dabendorf und
Carsten Preuß, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Landesgartenschau
Unter Mitwirkung des Landschaftspflegevereins Mittelbrandenburg e.V.
{Quelle für Foto und Pressemitteilung: Carsten Preuß}


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