Noch gar nicht lange ist es her, dass ich in einem lokalen Presse-Medium die Klage eine Mitbürgerin aus Waldstadt lesen konnte, dass es beinahe unmöglich sei, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Südring-Center in Rangsdorf/Groß Machnow zu kommen. Eine weitere Möglichkeit wurde mit Hilfe von Zossens Wirtschaftsförderung nun geschaffen.
Das Hauptanliegen der Dame – an Wochenenden ebenfalls mit dem Bus zum Center zu kommen – ist damit zwar noch nicht erfüllt, aber ich denke, durch die Aktion ist man diesem Ziel zu mindest einen Schritt näher gekommen. Der Wochenspiegel berichtete darüber in der Ausgabe von gestern:
Zossen (WS). Oft gewünscht, noch häufiger vermisst: der Einkaufs-Bus (neudeutsch:Shopping-Shuttle) aus Zossen zum Südring-Center, mit Einstiegsmöglichkeiten an den Bahnhöfen in Zossen und Wünsdorf, so wie mit weiteren Zustiegsmöglichkeiten an den Bushaltestellen in Waldstadt, am Zossener
Marktplatz und nahe der Trebbiner Straße.Bei dem in Kooperation zwischen der Stadt und dem privaten Anbieter Reisedienst angebotenen Fahrservice
handelt es sich um einen Versuch, der zunächst mit einem festen Fahrtag (dienstags) und festen Zeiten an den Start geht. Sollte sich eine stabile Nachfrage nach dem Shuttle-Service ergeben, könnte das Angebot von Dauer sein, bei reger Nachfrage sind weitere Fahrtage denkbar. Die Hin und Rückfahrt Zossen – Südring-
Center – Zossen wird 4,80 Euro kosten.
Als Abfahrtszeiten sind zunächst vorgesehen: Bhf Wünsdorf 9.30 Uhr B96/ Waldstadt (Fritz-Jaeger-Allee) 9:40 Uhr, Marktplatz Zossen 9:50 Uhr, Bhf Zossen 10:00 Uhr, B96/ Trebbiner Straße 10.00 Uhr
Um den Einsatz planen zu können, wird um telefonische Anmeldung gebeten: Stadt Zossen, Britta Büchner (Wirtschaftsförderung) 03377 /30 40 – 471 {Vollzitat aus dem Wochenspiegel vom 11.03.2009}
Ich denke, damit ist eine Chance eröffnet worden, selbst den Anbietern zu beweisen, dass es sich lohnen könnte, weitere Gelegenheiten an weiteren Terminen zu schaffen. Nur mit einer entsprechenden Nachfrage kann durch dieses Konzept ein entsprechendes Angebot erwirkt werden.

Ein schöne Sache, die da geplant ist. Aber diese ständigen Klagen der Bürger zeigen doch recht eindeutig, wie wichtig ein Einkaufszentrum in unmittelbarer Nähe wäre, dass man auch bequem mit den bereits vorhandenen Transportmöglichkeiten oder per pedes erreichen könnte. Auch die Wegführung des Shuttles schließt ja die Aussenbezirke, wie Lindenbrück oder Werben von vorn herein aus.
Alle Bewohner der Ortsteile die links und rechts der Hauptschlagader B 96 liegen, sind weiter auf den ÖNV angewiesen und da sind ja auch noch Fahrscheine zu lösen.
Dadurch wird sich die Nachfrage nach dem Shuttle Bus sehr wahrscheinlich in Grenzen halten, denn wer kann es sich leisten,für einmal wöchentlich(4,80€) einkaufen fahren, im Monat fast 20€ (19,20€) auszugeben, in diesen Zeiten. Für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger mit kleinen Renten und Hartz IV Empfänger, die jeden Cent, wie die Stadtverwaltung es ja auch tut, umdrehen müssen, wäre dies purer Luxus.
Aber man muss es der Stadtverwaltung dennoch hoch anrechnen, sich diesem Problem angenommen zu haben und zu versuchen, es zu lösen. Jedenfalls ist man, von Seiten der Stadt, bemüht etwas für die Bürgerinnen und Bürger zu tun.